02.10.2019

In der heutigen Ratssitzung stehen „Finanzwirtschaftliche Rahmen“ sowie die Erstellung eines Doppelhaushaltes 2020/2021 auf der Tagesordnung. Eines ist außer Frage: Wolfsburg muss sparen.

Angesichts der Erfahrungen der vergangenen Haushaltsplanberatungen drehen sich Politik und Verwaltung jedoch häufig um sich selbst. Daher wurde auch die Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGST) beauftragt, eine Analyse vorzunehmen. „Man sieht den Wald vor Bäumen nicht mehr“, so der Jugendringvorsitzende Christopher Donath. Wir möchten mit unserer Aktion „www.wolfsburg-spart“ die Bürgerinnen und Bürger auffordern, sich mit konstruktiven Vorschlägen zu beteiligen. Wir sammeln diese Vorschläge und werden sie zur offiziellen Einbringung des Haushaltes an Oberbürgermeister Klaus Mohrs übergeben.

Wir sind überzeugt, dass es viele Dinge gibt, auf die aus Sicht der Bürgerinnen und Bürger verzichtet werden kann oder dass die Stadt für Sachen Geld ausgibt, die mit leicht verändertem Blick besser und günstiger umgesetzt werden können, so Donath. Die Vorschläge können auf der Internetseite www.wolfsburg-spart.de einfach eingegeben werden. Wir prüfen Ernsthaftigkeit und Plausibilität der Vorschläge und veröffentlichen sie dann auf der Internetseite. So kann man sich Anregungen holen und ggf. auch Ideen weiterentwickeln oder konkretisieren. Die Vorschläge können anonym gemacht werden, wir freuen uns jedoch über eine Emailadresse, damit wir bei Bedarf Rückfragen stellen können. Die Veröffentlichung erfolgt anonym.

Für den Stadtjugendring geht es um die Lebensqualität für die zukünftigen Generationen in unserer Stadt, so Donath. Wolfsburg hat in dem vergangenen Jahrzehnt eine positive Transformation begonnen und entwickelt sich von der grauen Industriestadt zum attraktiven Lebensmittelpunkt. Junge Menschen leben gern in Wolfsburg bzw. kommen gern wieder zurück. Diese Entwicklung darf nicht durch falsche Entscheidungen aufs Spiel gesetzt werden, erläutert Donath.


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